Küche und Sport

Von der Rolle

Nov 18, 2016

Stumpfe Messer gehören der Vergangenheit an

Viele kennen das Problem. Irgendwann werden Küchenmesser stumpf. Sie nutzen sich ab und man schmeißt Messer dann entweder weg oder man schleift sie neu nach um die die frühere Schärfe zu gewährleisten. Das Schleifen nennt man auch Wetzen. Einen solchen Wetzstahl den man dafür braucht bekommt man heutzutage schon relativ günstig. Entweder im Internet oder im Fachhandel gibt es verschiedene Modelle, die verschiedene Qualitäten haben. Oftmals sollte man sich erst einmal überlegen wie häufig man diesen Wetzstahl wirklich benötigt, denn danach kann man am besten entscheiden welche Qualität dieser haben muss. Restaurant und Metzger haben Produkte mit einer höheren Qualität, da hier Messer täglich im Dauereinsatz sind. Doch für den normalen häuslichen Gebrauch reicht bereits eines der günstigeren Modelle vollkommen aus. Den Wetzstahl erkennt man an seinem stabförmigen Aussehen und er besteht aus Stahl mit einem runden, ovalen, quadratischen oder flachen Querschnitt. Damit dieser besser in der Hand liegt, hat der Wetzstahl üblicherweise einen Handgriff. Es gibt verschiedene Arten und Härten des Stahls. Je nach Hersteller kann dieser eine Härte von 60 bis 70 HRC haben. Durch eine zusätzliche Verchromung ist der Stahl stabiler. Außerdem gibt es 2 Arten von Wetzstahl. Der richtende Wetzstahl ist nur zum richten von Stahl da und hat eine feinere Struktur. Diesen findet man weniger im häuslichen Gebrauch, da dieser für sehr scharfe Messer geeignet ist. Im häuslichen Gebrauch hingegen findet man daher eher den spanenden Wetzstahl, der bereits für wenig Geld erhältlich ist. Dieser nutzt sich zwar bei Gebrauch ab, aber er ist absolut ausreichend im privatem Bereich und Küchengebrauch. Zum eigentlichen schärfen beziehungsweise wetzen wird das Messer im Winkel von ca. 20 Grad an den Stahl angelegt und vom Körper weg mit leichtem Druck zur Spitze über den Stahl bewegt. Wenn der Wetzstahl nicht mehr diese Ergebnisse aufzeigt, sollte das Messer mithilfe eines Schleifsteins geschärft werden. Hierbei wird allerdings etwas Stahl abgetragen.